BioRegio Freiburg | BioValley

Im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz gelegen, zählt Freiburg – gemeinsam mit Basel und Straßburg – zu den zentralen Standorten des trinationalen Netzwerks BioValley. Die Region verbindet eine vielfältige Unternehmens- und Forschungslandschaft mit exzellenter grenzüberschreitender Zusammenarbeit.
 

Als Teil der seit 1996 etablierten BioRegionen fördert Freiburg gezielt die wirtschaftliche Nutzung moderner Biotechnologien und stärkt damit den internationalen Wissens- und Innovationsstandort am Oberrhein. Dieser gilt heute als international renommierter grenzüberschreitender Cluster für Wissenstransfer, Innovation und wirtschaftliche Stärke im Bereich der Life Sciences.

Logo Bio Regio Freiburg

Das trinationale BioValley in Zahlen

  • 50.000+ Beschäftigte im Life-Sciences-Sektor
  • 600+ Unternehmen in Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik
  • 300 Pharma-/Biotech-Unternehmen
  • 250+ Medtech-Unternehmen
  • 40 % der weltweit größten Pharmaunternehmen vertreten
  • 10 Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute
  • 14 Life-Sciences-Parks und Inkubatoren
Hochschule Offenburg Gebäude

Exzellente Bildung, Forschung und Innovation

Die Region Freiburg innerhalb des BioValley steht für intensive Verbindungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft – regional, national und grenzüberschreitend.
Diese starke Forschungs- und Innovationslandschaft schafft ideale Voraussetzungen, um die Trinationale Metropolregion Oberrhein als führende europäische Wissens- und Innovationsregion weiterzuentwickeln.

Im Zentrum steht der entstehende European Campus der fünf oberrheinischen Universitäten. 
Mit 15.000 Forschenden, 11.000 Doktorandinnen und Doktoranden sowie 115.000 Studierenden bildet er das wissenschaftliche Herz Europas am Oberrhein – ein Magnet für Talente, Ideen und internationale Kooperationen.

Universität Freiburg

"Drei Wege zu Biotech & Life Sciences –
Die BioRegio Freiburg | BioValley bietet ein breites Ausbildungsspektrum an Schulen, Berufskollegs und Hochschulen."

Universität & Hochschulen

Hochschulabschlüsse in zentralen Fachbereichen der Life Sciences können an der Universität Freiburg sowie an den Hochschulen Offenburg und Furtwangen erworben werden.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist der seit 1989 bestehende trinationale Studiengang Biotechnologie, der von den Universitäten Freiburg, Basel und Straßburg – École Supérieure de Biotechnologie de Strasbourg (ESBS) – gemeinsam angeboten wird. Er verbindet exzellente Ausbildung, internationale Zusammenarbeit und praxisnahe Forschung auf einzigartige Weise.

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurde im Jahr 1457 gegründet und gehört zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Deutschlands. Sie ist eine forschungsintensive Volluniversität mit einem breiten Spektrum von rund 240 Studiengängen in 11 Fakultäten. Die Universität fördert globale Vernetzung, interdisziplinäre Forschung und eine offene, inklusive Kultur. Sie engagiert sich zudem für Nachhaltigkeit in allen Bereichen.

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Die Hochschule Offenburg ist eine führende Hochschule für angewandte Wissenschaften mit den Schwerpunkten Technik, Wirtschaft und Medien. Ihr Leitbild betont eine praxisorientierte, qualitativ hochwertige Lehre und stärkt die Innovationsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Durch enge Kooperationen mit Unternehmen und die Förderung von Unternehmensgründungen trägt sie zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur wirtschaftlichen Wertschöpfung bei.

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Die Hochschule Furtwangen (HFU) ist eine führende deutsche Hochschule, die sich durch ihre hohe Qualität und Innovation in der Lehre auszeichnet. Sie legt großen Wert auf Praxisbezug durch Kooperationen mit der Wirtschaft und internationale Partnerschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Produktionstechnik, Smart Systems, Medizintechnik sowie Gesellschaft, Gesundheit und Nachhaltigkeit, wodurch sie Impulse für den technologischen und gesellschaftlichen Wandel setzt.

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Die DHBW ist die erste staatliche duale Hochschule in Deutschland. Sie wurde 2009 gegründet und setzt das erfolgreiche duale Modell der früheren Berufsakademie Baden-Württemberg fort. Die DHBW Lörrach zeichnet sich durch die Verbindung von Theorie und Praxis aus, indem sie Studierende und Unternehmen in der Region zusammenbringt. Sie trägt maßgeblich zur Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Landes bei.

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Die ESBS in Straßburg ist eine europäische Ingenieurschule, die im Rahmen des deutsch-französisch-schweizerischen Eucor-Verbunds agiert. Sie bietet eine Ausbildung im Bereich Biotechnologie mit einem starken Fundament in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Die internationale Vernetzung und die enge Anbindung an die Industrie ermöglichen es den Studierenden, Praktika und Forschungsprojekte weltweit zu absolvieren.

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Biotechnologische Gymnasien

Bereits während der schulischen Ausbildung können Schülerinnen und Schüler in der BioRegio Freiburg Einblicke in die Welt der Biotechnologie und Life Sciences gewinnen.
An den Biotechnologischen Gymnasien (BTG) stehen praxisnahe Inhalte aus Mikrobiologie, Molekularbiologie, Stoffwechselphysiologie, Bioverfahrenstechnik und Medizin auf dem Lehrplan.

Absolventinnen und Absolventen dieser beruflichen Gymnasien werden gezielt auf Ausbildung und Studium in den Zukunftsfeldern der Biotechnologie vorbereitet – eine ideale Grundlage für eine Karriere in Forschung, Technik oder Medizin.
Wer Neugier, Forschergeist und Interesse an Naturwissenschaften mitbringt, findet hier den perfekten Startpunkt für einen Weg in eine der spannendsten Zukunftsbranchen.

Das Biotechnologische Gymnasium (BTG) an der Merian-Schule in Freiburg bereitet Schüler gezielt auf die innovative Welt der Biotechnologie und Life Sciences vor. Der Unterricht vertieft theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten in Fächern wie Mikrobiologie, Molekularbiologie, Bioverfahrenstechnik und Medizin, um eine optimale Grundlage für zukünftige Berufe und Studiengänge in diesem zukunftsweisenden Bereich zu schaffen.

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Das Biotechnologische Gymnasium (BTG) an der Mathilde-Planck-Schule in Lörrach bereitet Schüler gezielt auf die innovative Welt der Biotechnologie und Life Sciences vor. Der Unterricht vertieft theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten in Fächern wie Mikrobiologie, Molekularbiologie, Bioverfahrenstechnik und Medizin, um eine optimale Grundlage für zukünftige Berufe und Studiengänge in diesem zukunftsweisenden Bereich zu schaffen.

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Die Haus- und landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg bieten im Rahmen des Biotechnologischen Gymnasiums (BTG) ein breites Spektrum an biologischen und technologischen Fachkenntnissen. Die Schüler lernen in den Schwerpunkten Mikrobiologie und Medizin, wie moderne Biotechnologie zum Fortschritt in der Gesundheitsbranche beiträgt. Der praxisorientierte Unterricht bereitet gezielt auf die Herausforderungen in Studium und Beruf vor.

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Das Biotechnologische Gymnasium (BTG) der Albert-Schweitzer-Schule in Villingen-Schwenningen konzentriert sich auf die Vermittlung von Kernkompetenzen in den Life Sciences. Schüler vertiefen ihr Wissen in Bereichen wie Molekularbiologie und Bioverfahrenstechnik, um die komplexen Zusammenhänge der Biotechnologie zu verstehen. Das Programm ist darauf ausgelegt, talentierte Absolventen für anspruchsvolle Ausbildungen und Studiengänge in diesem innovativen Sektor vorzubereiten.

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Berufskollegs für Biotechnologische Assistenten

Für alle, die Biotechnologie praxisnah erleben und erlernen möchten, bieten die Berufskollegs in Freiburg, Offenburg und Waldshut den idealen Einstieg. In der zweijährigen Ausbildung zur staatlich geprüften Technischen Assistentin oder zum staatlich geprüften Technischen Assistenten für Biotechnologie (BioTA) wird wissenschaftliches Know-how mit praktischer Laborerfahrung kombiniert.

Aufbauend auf einem mittleren Bildungsabschluss vermittelt die Ausbildung sowohl fachliche Qualifikationen als auch eine erweiterte Allgemeinbildung. Dank des engen Theorie-Praxis-Bezugs werden die Absolventinnen und Absolventen optimal auf ihren Berufseinstieg in Forschung, Labor oder Industrie vorbereitet – und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Biotechnologie der Zukunft.

Das zweijährige Berufskolleg für Biotechnologische Assistenten (2BKBT) an der Merian-Schule in Freiburg verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Laborarbeit. Schüler erwerben fundierte Kenntnisse in Biotechnologie, Biologie, Chemie und Physik und werden gezielt auf die staatliche Prüfung zum/zur Biologisch-technischen Assistenten/Assistentin vorbereitet. Die Ausbildung ermöglicht zudem den Erwerb der Fachhochschulreife.

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Das Berufskolleg mit dem Profil Biotechnologie an den Haus- und landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg bereitet auf eine Karriere in den Life Sciences vor. In praxisnahen Laborübungen und theoretischem Unterricht erlangen die Schüler umfassende Kenntnisse in den Bereichen Molekularbiologie, Mikrobiologie und Bioverfahrenstechnik. Das Berufskolleg führt zur Fachhochschulreife und qualifiziert für eine Vielzahl an Ausbildungen und Studiengängen.

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An der Justus-von-Liebig-Schule in Waldshut-Tiengen bietet das zweijährige Berufskolleg für Biotechnologie (2BKBT) eine praxisorientierte Ausbildung, die ideal für alle ist, die eine naturwissenschaftliche Laufbahn anstreben. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Fachwissen in den Bereichen Biologie, Chemie und Biotechnologie. Absolventen dieses Bildungsgangs erwerben die Fachhochschulreife und können direkt in Ausbildung oder Studium starten.

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