- Im Fokus
MISSION: Future Healthcare
Die Gesundheitsversorgung von morgen beginnt heute.
Gesundheit neu denken heißt, Möglichkeiten früher zu erkennen: Risiken, bevor sie zur Belastung werden. Versorgungsbedarfe, bevor Engpässe entstehen. Technologien dort einzusetzen, wo sie Menschen und Fachkräfte wirksam unterstützen.
Viele der Lösungen, die das möglich machen können, entstehen bereits heute. Freiburg vereint dafür starke Forschung, technologische Kompetenz, innovative Unternehmen und eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung auf engem Raum. MISSION: Future Healthcare bringt diese Potenziale zusammen und schafft den Raum, aus Innovationen gemeinsame Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen zu entwickeln.
Die Ausgangslage:
Gesundheitsversorgung im Wandel
Die Gesundheitsversorgung steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Eine älter werdende Gesellschaft, veränderte Krankheitsbilder und klimabedingte Gesundheitsrisiken verändern die Anforderungen an Kliniken, Arztpraxen und Rettungsdienste. Gleichzeitig wird der gezielte Einsatz von Fachkräften und Ressourcen immer wichtiger.
Freiburg bringt starke Voraussetzungen mit, um diesen Wandel aktiv zu gestalten. Künstliche Intelligenz, Robotik, digitale Gesundheitsanwendungen und die intelligente Nutzung von Gesundheits-, Umwelt- und Versorgungsdaten eröffnen neue Möglichkeiten, Prävention zu stärken, Ressourcen gezielter einzusetzen und Versorgung vorausschauender zu gestalten.
Das größte Potenzial entsteht dort, wo technologische Innovationen, Forschung und Versorgungspraxis zusammenkommen und gemeinsam neue Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen entwickeln.
„Freiburg hat hervorragende Voraussetzungen, um die Gesundheitsversorgung von morgen mitzugestalten: starke Forschung, innovative Unternehmen und eine leistungsfähige Universitätsmedizin. Entscheidend ist, diese Kompetenzen zusammenzubringen und aus guten Ideen konkrete Lösungen zu entwickeln. Genau dafür schafft die Jahreschallenge einen wichtigen Impuls.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Frederik Wenz Leitender Ärztlicher Direktor, Universitätsklinikum Freiburg
Eine gemeinsame Herausforderung. Eine gemeinsame Zukunft.
Die großen Fragen der Gesundheitsversorgung berühren viele Bereiche gleichzeitig – von Forschung und Technologie über Kliniken und Praxen bis hin zu Unternehmen, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Besonders großes Potenzial liegt an den Schnittstellen: wenn technologische Möglichkeiten auf Versorgungsbedarfe treffen, Daten neue Zusammenhänge sichtbar machen und Forschung den Weg in die Anwendung findet.
Die Jahreschallenge MISSION: Future Healthcare setzt hier an und richtet die Innovationskraft der Region auf eine gemeinsame Zukunftsfrage:
Wie können innovative Technologien und die intelligente Nutzung von Gesundheits-, Umwelt- und Versorgungsdaten die Gesundheitsversorgung in Freiburg langfristig stärken?
Freiburg bringt dafür starke Voraussetzungen mit. In Forschung, Wirtschaft und Gesundheitswesen entstehen vielfältige Projekte, Technologien und Ideen mit dem Potenzial, Versorgung weiterzuentwickeln. MISSION: Future Healthcare verbindet diese Aktivitäten über ein Jahr hinweg und schafft neue Anknüpfungspunkte zwischen Wissen, Daten, Technologien, Infrastrukturen und Anwendung. Aus diesen Verbindungen können neue Lösungswege, Kooperationen und Entwicklungsmöglichkeiten entstehen. Kompetenzen ergänzen sich, Projekte gewinnen neue Impulse und technologische Innovationen finden schneller ihren Weg in die Versorgung.
Aus einzelnen Projekten entsteht so ein gemeinsamer Innovationsprozess mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in Freiburg zukunftsfähig weiterzuentwickeln und technologische Innovation dort wirksam werden zu lassen, wo sie Versorgung nachhaltig stärken kann.
Gesucht: Projekte und Vorhaben in den folgenden Handlungsfeldern:
Gesundheits-, Umwelt- und Versorgungsdaten entstehen täglich in Kliniken, Arztpraxen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Kommunen. Heute liegen sie meist in voneinander getrennten Systemen und können nur eingeschränkt gemeinsam genutzt werden. Interoperable Datenintegration schafft die technischen und organisatorischen Voraussetzungen, diese Daten sicher, standardisiert und datenschutzkonform zu verbinden. So lassen sich Zusammenhänge erkennen, Entwicklungen besser verstehen und eine gemeinsame Datengrundlage für Forschung, Versorgung und Innovation schaffen.
Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten, komplexe Datenmengen auszuwerten und daraus Erkenntnisse für die Gesundheitsversorgung abzuleiten. Sie kann dabei helfen, Versorgungsbedarfe vorherzusagen, Risiken frühzeitig zu erkennen und medizinische sowie organisatorische Entscheidungen datenbasiert zu unterstützen. Von der Prognose der Auslastung einer Notaufnahme bis zur Identifikation regionaler Gesundheitsrisiken entstehen neue Möglichkeiten, Versorgung vorausschauender zu gestalten.
Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung entsteht im Zusammenspiel vieler Akteur*innen. Digitale Vernetzung verbindet Krankenhäuser, Arztpraxen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Kommunen und weitere Partner über Organisations- und Sektorengrenzen hinweg. Sie erleichtert den sicheren Austausch von Informationen, fördert gemeinsame Innovationsprozesse und schafft die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit entlang der gesamten Versorgungskette.
Personelle und infrastrukturelle Ressourcen werden im Gesundheitswesen zunehmend zu einem entscheidenden Faktor. Digitale Technologien ermöglichen es, Kapazitäten transparenter zu machen, Versorgungsbedarfe besser einzuschätzen und Abläufe effizienter zu koordinieren. Datenbasierte Analysen und digitale Assistenzsysteme können dazu beitragen, Personal gezielter einzusetzen, Prozesse zu optimieren und Versorgung dort bereitzustellen, wo sie benötigt wird.
Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, Gesundheit nicht erst im Krankheitsfall zu betrachten, sondern Risiken frühzeitig zu erkennen und individuelle Präventionsmaßnahmen zu unterstützen. Die intelligente Verknüpfung von Gesundheits-, Umwelt- und Versorgungsdaten ermöglicht personalisierte Ansätze, die Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten und Gesundheitsversorgung stärker auf Prävention, Früherkennung und individuelle Bedürfnisse ausrichten.
Der Innovationsprozess
Die Jahreschallenge verbindet konkrete Innovationsarbeit mit dem Austausch im Innovationsökosystem. Dafür gliedert sich der einjährige Prozess in zwei ineinandergreifende Bausteine: Innovationslabor und Wissenstransfer.
Innovationslabor
Im Innovationslabor arbeiten die beteiligten Akteur*innen methodisch begleitet an konkreten Herausforderungen ihrer Projekte. Bedarfe und Anknüpfungspunkte werden identifiziert, Kompetenzen zusammengebracht und Lösungsansätze gemeinsam weiterentwickelt und erprobt.
Wissenstransfer
Der Wissenstransfer macht Aktivitäten, Erkenntnisse und Fortschritte der Jahreschallenge sichtbar und zugänglich. So wird Wissen geteilt und neue Zusammenarbeit angestoßen.
Gemeinsam schaffen beide Bausteine einen Innovationsprozess, der Projekte verbindet, Wissen zugänglich macht und Wirkung über die Jahreschallenge hinaus entfaltet.
„Freiburg vereint exzellente Forschung, starke Technologiekompetenz und eine innovative Wirtschaft. Mit der Jahreschallenge bringen wir diese Potenziale zusammen, fördern neue Ideen und stärken Freiburg als Innovationsstandort mit Strahlkraft.“
Jens Mohrmann Geschäftsführer FWTM, Innovationsstandort / Wirtschaftsförderung
„Komplexe Herausforderungen brauchen einen strukturierten Innovationsprozess. Mit dem BadenCampus und smartXhealth begleiten wir die Jahreschallenge methodisch – von einem gemeinsamen Problemverständnis über neue Lösungsansätze bis zur Erprobung.“
Dr. Thomas Scheuerle Geschäftsführer BadenCampus
Mission in Action
Was als Nächstes ansteht: die kommenden Etappen, Veranstaltungen und Vorhaben der Jahreschallenge im Überblick
Gut zu wissen!
In den FAQs finden sich weitere Informationen zur Jahreschallenge, ihren Zielen und Hintergründen sowie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Format.
Ihre Ansprechpartnerin
Alessandra Milano
Referentin Stiftung Innovationsallianz Freiburg
Kommunikationslead Käpsele Innovation Festival



